Fröhliche Weihnachten Cake Pops

Bevor Weihnachten wieder vorbei ist gibt es noch ein Rezept, das zwar an sich nicht weihnachtlich ist, aber auf den Fotos weihnachtlich aussieht. Und nur weil die Cake Pops was die Zutaten angeht nicht weihnachtlich sind, traue ich mich Euch diese heute zu zeigen. Denn mit einem richtigen Weihnachtsrezept sollte man nicht erst am ersten Weihnachtsfeiertag kommen. Oder? Ihr solltet ja schließlich noch die Chance haben es nachzubacken. 

Heute möchte ich Euch mein Lieblings-Rezept für Cake Pops zeigen. Ich habe schon unterschiedliche Cake Pop Rezepte ausprobiert und ich habe auch mehrere Cake Pop Bücher, aber ich komm einfach immer wieder zurück auf dieses Rezept von chefkoch.de. Ich gebe zum Original-Rezept lediglich noch Kakaopulver dazu.

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Für die Cake Pops muss man etwas Zeit und Geduld einplanen. Ich backe den Kuchen, der anschließend für die Cake Pops zerbröselt wird, meist einen Tag bevor ich die Cake Pops selbst mache. Als erstes wird also der Rührkuchen gebacken. Hierzu den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen, Butter zusammen mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren und die Eier ebenfalls unterrühren. Das Mehl mit Kakaopulver und Backpulver mischen und dann abwechselnd mit der Milch unterrühren. Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen und ca. 40 Minuten backen. Den Kuchen wie gesagt dann am besten über Nacht abkühlen lassen.

Teig:
 125g Butter
80g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
250g Mehl
2TL Kakaopulver
1/2 Pck. Backpulver
125ml Milch

Frosting:
40g Butter
150g Crème Fraîche
110g Puderzucker
1/2 Flasche Buttervanille-Aroma oder etwas Rum

Deko & Co.:
Stiele (Cake Pop Stiele, Holz-Löffelchen, etc.)
Glasur (Schoko-Glasur, Candy Melts, etc.)

Zuckerstreusel
Styroporplatte (mit Alufolie umwickelt)

Den kompletten Kuchen (inklusive Rand) von Hand zerbröseln. Für das Frosting Butter und Crème Fraîche schaumig rühren und dann Puderzucker und Buttervanille-Aroma oder Rum ebenfalls unterrühren. Das Frosting nach und nach unter die Krümel kneten. Ich verwende normalerweise die komplette Frosting-Masse. Man sollte aber sicherheitshalber nicht alles direkt darüber geben. Auf jeden Fall nur so viel verwenden, bis man aus dem Teig schöne Kugeln formen kann, er jedoch nicht zu weich ist.

 Cake_Pops3 Cake_Pops4 

Aus der Masse gleichmäßige Kugeln formen. Ich wiege sie immer ab (ca. 25g), damit sie ungefähr gleich groß sind. Im Originalrezept werden die Kugeln anschließend ins Gefrierfach gestellt. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass die Glasur dann Risse bekommt. Daher stelle ich die Cake Pops nie zwischendurch kalt und es funktioniert eigentlich ganz gut. Als Glasur könnt Ihr normale Schoko-Glasur oder farbige Glasur wie z.B. Candy Melts verwenden. Aber Vorsicht, bei manchen Candy Melts muss man Kokosfett dazu geben.

Die Glasur über dem Wasserband schmelzen. Falls Ihr normale Cake Pop Stiele habt, diese ein wenig in die Glasur tunken und dann bis zur Hälfte in die Kugeln stecken. Die Holz-Löffelchen, die Ihr auf den Fotos seht, habe ich einfach so reingesteckt. Die Kugeln der Cake Pops anschließend komplett in die Glasur tunken und dabei vorsichtig drehen. Die Glasur etwas abtropfen lassen und dann entweder mit den Stielen in eine Styroporplatte stecken oder falls Ihr sie auf den Kopf stellen möchtet, einfach auf eine Alufolie stellen. Bevor die Glasur trocknet, die Streusel darüber geben. Und nun nur noch trocknen lassen.

Zu Cake Pops gehört ein bisschen Übung. Also nicht gleich verzweifeln wenn es beim ersten Mal nicht klappt. Ich mache auch oft nur die Hälfte des Rezeptes oder gefriere die Hälfte des Kuchens ein, da dieses Rezept ca. 35 bis 40 Cake Pops ergibt. Und das ist ne ganze Menge.

Liebe Grüße
Nicole

Ein Sweet Table in grün & gelb

Sweet Table – überall liest man darüber, überall sieht man Fotos davon. Richtig schön gestaltete Sweet Table sind einfach ein Traum und absolut nicht zu vergleichen mit einem normalen „Kuchen-Büffet“. Daher dachte ich mir, warum nicht einfach für meine eigene Geburtstagsfeier mal mit einem kleinen Sweet Table anfangen.

 Sweet Table 1 Sweet Table 2

Für einen Sweet Table kann man natürlich nicht erst 4 Tage vorher mit der Planung anfangen, denn es muss ja farblich alles irgendwie zusammenpassen. Daher habe ich mir schon 3 Wochen vorher Gedanken gemacht welche Farben es sein sollen und geschaut was ich an Muffinförmchen, Tortenplatten, Paper Straws, Fondant, usw. alles habe und was ich noch besorgen muss. Des Weiteren habe ich mir noch grob überlegt was denn alles auf den Tisch soll. Also noch keine genauen Rezepte rausgesucht, aber zumindest mal geplant, dass es 2 kleinere Kuchen, Cake Pops, Cupcakes, Mini Gugelhupf, ein Dessert sowie unterschiedliche gekaufte Süßigkeiten geben soll. 

Sweet Table 3 Sweet Table 4

Die genauen Rezepte habe ich mir dann erst eine Woche vorher zusammen gesucht. Ich habe mich dann für einen Eierlikörkuchen nach dem Rezept hier, Schoko Cupcakes, Cake Pops, das Maracuja Dessert aus dem letzten Blogbeitrag, einen Bananensplit-Kuchen, Mini Gugelhupfs sowie unterschiedliche grüne und gelbe Süßigkeiten entschieden.

Sweet Table 5 Sweet Table 6

Ich habe den Sweet Table extra vorab zum Fotografieren aufgestellt, da ich wusste dass ich abends bei schlechtem Licht keine schönen Fotos hinbekomme. Da es aber ein bisschen schnell gehen musste bevor die Gäste kamen, hatte ich tatsächlich vergessen etwas auf den Tisch zu stellen. Und somit fehlen die Mini Gugelhupfs in grün und weiß leider auf den Bildern. Uups.

Sweet Table 7 Sweet Table 8

Als ich dann am Abend alles für die Gäste aufgebaut habe, habe ich die pikanten Kleinigkeiten (Käsestangen, Käse-Speck-Stangen und Schinken-Schnecken) auch mit dazu gestellt, da ich nicht wollte, dass diese Sachen irgendwo extra stehen. Also wenn man es genau nimmt war es am Ende kein reiner Sweet Table. Aber es kam super an.

Sweet Table