Spaghetti Carbonara Muffins

Eigentlich wollte ich mal wieder etwas Süßes für den Blog backen, aber irgendwie sind mir dann diese Spaghetti Carbonara Muffins in den Sinn gekommen. Ich habe diese vor längerer Zeit mal bei „Enie backt“ auf Sixx gesehen und dann auch direkt ausprobiert. Nun habe ich sie heute nochmal für den Blog gebacken, da ich die Idee an sich und auch das Rezept sehr gut finde. Das Original-Rezept findet man auf der Seite von Sixx.

CarbonaraMuffins4 CarbonaraMuffins3

150g Spaghetti
etwas Öl
125g magere Schinkenwürfel / Speckwürfel
3 Eier
30g + 50g geriebener Parmesankäse
125ml Milch
50ml Sahne
Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss

Die Spaghetti in Salzwasser kochen, in ein Sieb gießen und etwas abkühlen lassen. Den Backofen auf 175 °C Umluft vorheizen. Die Speckwürfel in etwas Öl anbraten und dann beiseite stellen. Anschließend Eier, 30g Parmesan, Milch, Sahne und die Gewürze mit einem Pürierstab mixen und die Speckwürfel dazugeben. Die Muffinform wenn notwendig etwas fetten. Ich habe eine Silikon-Muffinform verwendet, die für dieses Rezept nicht gefettet werden muss. Das Rezept ergibt 8 – 10 Muffins. Die Spaghetti in die Muffin-Mulden verteilen und die Sahne-Mischung gleichmäßig darüber verteilen. Die 50g Parmesan darüber streuen und dann die Muffins für ca. 25 Minuten in den Backofen schieben. Die Muffins direkt warm genießen.

CarbonaraMuffins1 CarbonaraMuffins2

Demnächst gibt’s wieder etwas Süßes auf dem Blog. Ich plane schon fleißig. Mehr wird aber noch nicht verraten. Lasst Euch einfach überraschen!

Liebe Grüße
Nicole

Knusperstangen

Kennt Ihr die leckeren Knusperstangen vom Bäcker? Die so schön krümeln? Auf dem Blog Maras Wunderland habe ich vor kurzem ein Rezept dafür entdeckt. Sie sind vielleicht nicht 100% vergleichbar mit dem was man beim Bäcker bekommt, aber lecker und vor allem einfach zu machen. Ich habe mich ziemlich genau an das Rezept von Mara gehalten. Streut ruhig ordentlich Sesam und Mohn darauf, denn davon hatte ich etwas zu wenig erwischt. Das seht Ihr auch auf den Fotos.

Knusperstangen4 Knusperstangen2

Bereitet die Knusperstangen am besten an dem Tag her, an dem sie auch verzehrt werden, denn dann schmeckt Blätterteig einfach am besten. Ihr benötigt dazu Folgendes:

2 Rollen Blätterteig aus dem Kühlregal
etwas Öl
2 Zwiebeln

200g magere Schinkenwürfel
ca. 150g geriebener Käse 
1 Ei
Mohn
Sesam

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Dann etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Schinkenwürfel kurz anschwitzen. Die Zwiebeln ebenfalls dazu geben und nochmals kurz anschwitzen. Den ersten Blätterteig ausrollen und auf dem Papier, mit dem der Teig aufgerollt ist, liegen lassen. Die Speck-Zwiebelmischung, nachdem sie abgekühlt ist, gleichmäßig auf dem ersten Blätterteig verteilen. Ca. 100g des Käses ebenfalls darauf verteilen. Den zweiten Blätterteig ausrollen und ohne Papier darauf legen. Das Papier jedoch noch nicht wegwerfen. Das Ei verquirlen und den Blätterteig mit der Hälfte des Eis bestreichen. Nun den Sesam und den Mohn darauf streuen. Ich habe insgesamt 4 Streifen abwechselnd bestreut. Also Mohn, Sesam, Mohn, Sesam.

Das beiseite gelegte Papier des zweiten Blätterteigs nun darauf legen und das Ganze umdrehen. Wer möchte kann dazu auch zwei Schneidebretter oder Ähnliches zur Hilfe nehmen. Nun die andere Seite mit dem restlichen Ei bestreichen und Mohn und Sesam drauf streuen. Den Blätterteig anschließend in 12 gleichgroße Streifen schneiden, die einzelnen Streifen vorsichtig spiralförmig eindrehen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Den restlichen Käse darüber streuen und ca. 25 Minuten backen.

  Knusperstangen1 Knusperstangen3

Auch diese Knusperstangen können nach Belieben abgewandelt werden. Man muss nur aufpassen, dass sie nicht zu trocken werden.

Viel Spaß beim Ausprobieren!
Nicole

Dreierlei Pfannkuchen

Inspiriert durch DAS Pfannkuchenhaus Catharinahoeve auf Texel hier 3 unserer Pfannkuchen-Lieblingsvariationen: English Breakfast, Schinken & Käse sowie Apfel. Klar die Karte dort ist um ein Vielfaches umfangreicher und es gibt noch wesentlich mehr „coole“ Pfannkuchen und andere Speisen, aber die Mischung hier aus herzhaft und süß passt wie die Faust aufs Auge.

Pfannkuchen1 Pfannkuchen2

Pfannkuchen-Grundteig für 4 Personen:
400g Mehl
4 Eier
2 TL Salz
500ml Milch

etwas Butter (zum Anbraten)

Zusätzlich benötigt Ihr je nach Variation pro Pfannkuchen Folgendes:

English Breakfast:
1 Zwiebel
1 Scheibe gekochter Schinken
1 Bockwurst
1 Ei
2 Scheiben Tomate
Raspelkäse
   Salz, Pfeffer und Paprika (edelsüß)

Schinken & Käse:
2 Scheiben gekochter Schinken
Raspelkäse

Apfel:
3-4 Apfelringe
3TL Zucker

Das Mehl in eine Schüssel sieben, die Eier und das Salz dazugeben und mit der Milch eine Pfannkuchenmasse glatt rühren. Die Masse richtig schlagen, damit keine Mehlklumpen im Teig rumschwimmen. Bei der Zubereitung ist eine sehr gute Vorbereitung zwingend notwendig. Es ist wichtig, alle benötigten Zutaten bereits teilzubereitet neben sich stehen zu haben.

Starten wir mit „English Breakfast“:  Die Zwiebel schälen, halbieren, in feine Streifen schneiden und anschwitzen. Mit etwas Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Aus der Pfanne nehmen und in einer kleinen Schüssel beiseite stellen. Den Schinken vierteln und ebenfalls anschwitzen. Beide Zutaten geben nachher auf dem Pfannkuchen einen intensiveren Geschmack. Die Tomate in Scheiben schneiden und ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen.  Eine Pfanne mit etwas Butter erhitzen (Achtung: Butter verbrennt schnell). Etwas Teig in die Pfanne füllen und in der Pfanne mit Zwiebeln, Schinken, Tomate und Würstchen belegen. Alles gut in den noch flüssigen Teig drücken. Ich habe die Zutaten je in ein Viertel des Pfannkuchen gelegt. Ist ja keine Pizza. Zum Schluss das rohe Ei in die Mitte platzieren, mit dem Raspelkäse betreuen und den Pfannkuchen LANGSAM garen. Irgendwann kommt es zu dem Moment der Wende. Wer sich das zutraut, kann den Pfannkuchen direkt rum schmeißen. Wer nicht, schiebt den Pfannkuchen erst auf einen gleichgroßen Deckel und dann umgedreht zurück in die Pfanne. Seite 2 auch langsam garen und noch einmal wenden und dann anrichten.

 Pfannkuchen3 Pfannkuchen4

Bei der Variante „Schinken & Käse“ gilt das gleiche Prinzip. Etwas Butter in die Pfanne. Teig in die Pfanne geben, angeschwitzten Kochschinken verteilen, mit Käse bestreuen und langsam garen. Dann mit der Pfanne schwenken oder das Deckelprinzip anwenden, fertig. Ihr merkt, ich benutze noch immer den gleichen Teig. Somit könnt Ihr den Belag nach Belieben variieren.

Für den Apfel-Pfannkuchen den Apfel schälen, mit einem Apfelausstecher das Gehäuse entfernen und dann in gleichmäßige, nicht zu dicke Scheiben schneiden. Damit ich nicht verschiedene Teige anrühren muss, nehme ich auch für den Apfelpfannkuchen den gleichen Teig. Da der Apfelpfannkuchen ja süß werden soll, kann man entweder den Teig direkt zuckern oder man gibt den Zucker auf den fertigen Pfannkuchen. Für diesen Pfannkuchen ebenfalls etwas Butter in die Pfanne geben und erhitzen. Den Teig in die Pfanne füllen, Apfelringe auf den Teig legen und den Pfannkuchen langsam von beiden Seiten garen. Wir haben den fertigen Pfannkuchen mit Puderzucker bestäubt. Je nach Belieben kann man auch Zimt und Zucker drüber streuen.

Viel Vergnügen, nicht nur beim Nachkochen, sondern auch beim Essen. Wer mal ein paar Tage auf der tollen Insel Texel verbringt, sollte dort unbedingt mal im Catharinahoeve vorbei schauen.

Martin

Schnelles Pizza-Rad

Es soll schnell gehen und trotzdem selbst gemacht sein? Wie wäre es mit einem fertigen Pizzateig aus dem etwas Leckeres gezaubert wird? Dann hätte ich heute ein Rezept für ein schnelles Pizza-Rad für Euch im Angebot. Ihr benötigt nur einen Pizzateig aus dem Kühlregal und ein paar wenige Zutaten.

Pizzarad2 Pizzarad1

1 Rolle Pizzateig aus dem Kühlregal
200g Frischkäse
2 EL Tomatenmark
2 TL getrockneter Oregano
etwas Salz & Pfeffer
1 Packung Mozzarella (125g)
150g Schinken
ca. 30g geriebener Käse (alternativ Parmesan)

Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Eine 20er Form verwenden und diese wenn notwendig einfetten und mit Mehl bestreuen. Frischkäse, Tomatenmark und Gewürze in einer Schüssel mit dem Schneebesen verrühren. Den Pizzateig ausrollen und gleichmäßig mit der Masse bestreichen. Den Mozzarella in Scheiben schneiden und den Schinken in kleinere Stücke zerteilen. Den Teig mit Mozzarella und Schinken belegen, von der langen Seite her aufrollen und dann in 10 gleichmäßig große Stücke schneiden.

Diese schneckenförmige Stücke anschließend in die Form setzen, mit geriebenem Käse bestreuen und das Pizzarad ca. 45 Minuten backen. Den Belag könnt Ihr natürlich nach Eurem Geschmack anpassen. Für eine größere Form (26 oder 27cm Durchmesser) einfach 2 Pizzateige und die doppelte Menge der anderen Zutaten verwenden.

Liebe Grüße
Nicole

Das Original-Rezept stammt aus der „Mutti kocht am besten“ No 2 2014, ich habe es jedoch was den Belag angeht angepasst. Wer die Zeitschrift nicht kennt schaut doch mal hier.

Curry Hackfleischbällchen

Curry Hackfleischbällchen mit Reis – schnell, einfach und lecker. Seit längerer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen von mir und somit aus der „salzigen“ Küche. Ich liebe dieses Gericht, denn es ist nicht nur cool, sondern auch mehrfach abwandelbar mit verschiedenen Zutaten. Ihr könnt beispielsweise frische Früchte in Butter andünsten und dazu reichen. In die Sauce passen aber auch Rosinen. Also die Kombination aus Curry/fruchtig geht immer. Alleine die Bilder regen den Appetit an, denn mit einer guten Fotografin im Team gelingt eben (fast) alles.

CurryHackfleischbällchen1 CurryHackfleischbällchen2

Zutaten für ca. 4 Personen:

 Hackfleischbällchen
500g Hackfleisch halb und halb
1 kleine Zwiebel
ca. 15g Salz
3g Pfeffer weiß gemahlen
3TL Paprika edelsüß
2 eingeweichte Brötchen (als Alternative 8 TL Paniermehl)
1 – 2 Eier (je nach Größe)

 2 Liter Bouillon (zum Kochen der Hackbällchen)

Reis:
30g Butter
280g Reis
50ml Weißwein
650ml Bouillon

Currysauce:
30g Butter
3TL Currypulver (je nach Schärfe)
50ml Weißwein
100ml Milch
150ml Bouillon (von den Hackbällchen)
Zitronensaft
  Salz
Mondamin klassische Mehlschwitze
50ml Sahne

Die Zwiebel schälen und fein würfeln und zusammen mit den Zutaten für die Hackbällchen die Hackmasse herstellen. Gut abschmecken, auch wenn es schwerfällt :-). Aus der Hackmasse ca. 80g schwere Hackbällchen formen. 2 Liter Bouillon aufkochen und die Bällchen in die kochende Bouillon geben. Kurz aufkochen und alles ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Den Reis waschen und mit der Butter glasig schwitzen. Mit dem Wein ablöschen und mit 650 ml Bouillon auffüllen und langsam köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verschwunden ist. Der Reis sollte dann fertig sein. Sollte der Reis noch zu bissfest sein, gebt noch etwas Bouillon von den Hackbällchen dazu. Kochzeit auch ca. 20 Minuten

Für die Currysauce die Butter schmelzen und das Currypulver darin anschwitzen. Das Curry muss angeschwitzt werden, damit es seinen vollen Geschmack entfalten kann. Achtung: Nicht zu viel Hitze geben, sonst verbrennt die Butter und das Curry wird bitter! Mit dem Weißwein ablöschen und mit der Milch und der Bouillon von den Hackbällchen auffüllen. Mit ein paar Spritzern Zitronensaft und etwas Salz abschmecken. Die Sauce wird mit Mondamin Mehlschwitze sämig abgebunden und mit der Sahne abgerundet. Tipp: Keinen Saucenbinder auf Stärkebasis verwenden. Die Sauce wird sonst glasig und wird einfach nicht so gut wie mit einer Mehlbindung. Wer will und kann, darf natürlich auch etwas Mehl direkt in die Butter-Curry Schwitze beigeben. Mehl kurz anschwitzen und mit der kalten Flüssigkeit (Wein, Milch) auffüllen. Die Sauce sollte dann (durch ein Sieb) passiert werden.

Den Reis in Form bringen und auf einem Teller anrichten. Die Curry Hackfleischbällchen dazulegen (2/Portion) und mit Sauce nappieren.

Guten Appetit!
Martin

Fröhliche Weihnachten Cake Pops

Bevor Weihnachten wieder vorbei ist gibt es noch ein Rezept, das zwar an sich nicht weihnachtlich ist, aber auf den Fotos weihnachtlich aussieht. Und nur weil die Cake Pops was die Zutaten angeht nicht weihnachtlich sind, traue ich mich Euch diese heute zu zeigen. Denn mit einem richtigen Weihnachtsrezept sollte man nicht erst am ersten Weihnachtsfeiertag kommen. Oder? Ihr solltet ja schließlich noch die Chance haben es nachzubacken. 

Heute möchte ich Euch mein Lieblings-Rezept für Cake Pops zeigen. Ich habe schon unterschiedliche Cake Pop Rezepte ausprobiert und ich habe auch mehrere Cake Pop Bücher, aber ich komm einfach immer wieder zurück auf dieses Rezept von chefkoch.de. Ich gebe zum Original-Rezept lediglich noch Kakaopulver dazu.

Cake_Pops2 Cake_Pops1

Für die Cake Pops muss man etwas Zeit und Geduld einplanen. Ich backe den Kuchen, der anschließend für die Cake Pops zerbröselt wird, meist einen Tag bevor ich die Cake Pops selbst mache. Als erstes wird also der Rührkuchen gebacken. Hierzu den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen, Butter zusammen mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren und die Eier ebenfalls unterrühren. Das Mehl mit Kakaopulver und Backpulver mischen und dann abwechselnd mit der Milch unterrühren. Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen und ca. 40 Minuten backen. Den Kuchen wie gesagt dann am besten über Nacht abkühlen lassen.

Teig:
 125g Butter
80g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
250g Mehl
2TL Kakaopulver
1/2 Pck. Backpulver
125ml Milch

Frosting:
40g Butter
150g Crème Fraîche
110g Puderzucker
1/2 Flasche Buttervanille-Aroma oder etwas Rum

Deko & Co.:
Stiele (Cake Pop Stiele, Holz-Löffelchen, etc.)
Glasur (Schoko-Glasur, Candy Melts, etc.)

Zuckerstreusel
Styroporplatte (mit Alufolie umwickelt)

Den kompletten Kuchen (inklusive Rand) von Hand zerbröseln. Für das Frosting Butter und Crème Fraîche schaumig rühren und dann Puderzucker und Buttervanille-Aroma oder Rum ebenfalls unterrühren. Das Frosting nach und nach unter die Krümel kneten. Ich verwende normalerweise die komplette Frosting-Masse. Man sollte aber sicherheitshalber nicht alles direkt darüber geben. Auf jeden Fall nur so viel verwenden, bis man aus dem Teig schöne Kugeln formen kann, er jedoch nicht zu weich ist.

 Cake_Pops3 Cake_Pops4 

Aus der Masse gleichmäßige Kugeln formen. Ich wiege sie immer ab (ca. 25g), damit sie ungefähr gleich groß sind. Im Originalrezept werden die Kugeln anschließend ins Gefrierfach gestellt. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass die Glasur dann Risse bekommt. Daher stelle ich die Cake Pops nie zwischendurch kalt und es funktioniert eigentlich ganz gut. Als Glasur könnt Ihr normale Schoko-Glasur oder farbige Glasur wie z.B. Candy Melts verwenden. Aber Vorsicht, bei manchen Candy Melts muss man Kokosfett dazu geben.

Die Glasur über dem Wasserband schmelzen. Falls Ihr normale Cake Pop Stiele habt, diese ein wenig in die Glasur tunken und dann bis zur Hälfte in die Kugeln stecken. Die Holz-Löffelchen, die Ihr auf den Fotos seht, habe ich einfach so reingesteckt. Die Kugeln der Cake Pops anschließend komplett in die Glasur tunken und dabei vorsichtig drehen. Die Glasur etwas abtropfen lassen und dann entweder mit den Stielen in eine Styroporplatte stecken oder falls Ihr sie auf den Kopf stellen möchtet, einfach auf eine Alufolie stellen. Bevor die Glasur trocknet, die Streusel darüber geben. Und nun nur noch trocknen lassen.

Zu Cake Pops gehört ein bisschen Übung. Also nicht gleich verzweifeln wenn es beim ersten Mal nicht klappt. Ich mache auch oft nur die Hälfte des Rezeptes oder gefriere die Hälfte des Kuchens ein, da dieses Rezept ca. 35 bis 40 Cake Pops ergibt. Und das ist ne ganze Menge.

Liebe Grüße
Nicole

Apfel Kiwi Marmelade (Post aus meiner Küche Teil 3)

Bevor ich zum letzten Rezept meines PAMK Paketes komme, möchte ich Euch kurz vom PAMK Paket berichten, das ich von meiner Tauschpartnerin Sandra aus Lübeck bekommen habe. Ich habe das Paket gestern bekommen. Es waren folgende 4 unterschiedliche Sorten Plätzchen drin: Grieß-Plätzchen, Traumstücke, Mokka Biscotti und Lieblingssterne. Und alle sind super lecker. Ich bin fleißig am Knuspern. Sandra hat alles super schön verpackt und mit tollen selbstgemachten Wimpelketten dekoriert. Also eins ist sicher, bei der nächsten Post aus meiner Küche Tauschrunde bin ich wieder dabei. Falls Ihr das hier lest und gar nicht wisst um was es geht, lest einfach mal die letzten beiden Beiträge.

PAMKApfelKiwiMarmelade PostausmeinerKüche

Auf dem rechten Bild sehr Ihr das vollständige PAMK-Paket, das ich an meine Tauschpartnerin geschickt habe. Und nun zu guter Letzt gibt es heute noch das Rezept für die Apfel Kiwi Marmelade, die ich ebenfalls in das Paket gesteckt hatte. Für die Marmelade benötigt Ihr Folgendes:

600g Äpfel
400g Kiwi
2TL Zimt
2EL Honig
500g Gelierzucker (2:1)
etwas Zitronensaft

Die Marmelade wie üblich zubereiten. Äpfel und Kiwi schälen sowie die Äpfel entkernen und anschließend ein bisschen klein schneiden. Dann alle Zutaten in einem Topf mischen, aufkochen lassen, mit dem Pürierstab pürieren, nochmal kurz kochen lassen und anschließend in Gläser abfüllen.

Lasst es Euch schmecken!

Nicole

 

Gebrannte Mandeln & Spekulatius Knusperchen (Post aus meiner Küche Teil 2)

Heute folgt nun der zweite Teil der Post aus meiner Küche Rezepte. Diese Gebrannte Mandeln und die Spekulatius Knusperchen, die Ihr auf den unteren Fotos seht, waren ebenfalls im PAMK Paket.

PAMKGebrannteMandeln2 PAMKGebrannteMandeln1

Zutaten für Gebrannte Mandeln:
200g ungeschälte Mandeln

200g Zucker
1 EL Vanillezucker
1/2 TL Zimt
120ml Wasser

Alle Zutaten außer die Mandeln in eine Pfanne geben und verrühren. Dann das ganze kurz aufkochen lassen und die Mandeln hinzugeben. Nun so lange köcheln lassen und gut umrühren bis der Zucker  an den Mandeln karamellisiert. Und das war’s auch schon. Das hört sich doch einfach an, oder?

PAMKSpekulatiusKnusperchen1 PAMKSpekulatiusKnusperchen2

 Zutaten für Spekulatius Knusperchen:
125g Margarine
215g weiße Kuvertüre
150g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
125g Mehl
75g Walnüsse
75g ganze Haselnüsse
2 TL Spekulatius-Gewürz

Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen. Die Margarine zusammen mit 175g Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen lassen. Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier schaumig rühren. Das Mehl mit dem  Spekulatius-Gewürz vermischen und unterrühren. Und zuletzt die Nüsse grob hacken und zusammen mit der Schoko-Butter-Mischung ebenfalls unterrühren. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen und ca. 20 Minuten backen. Das Ganze dann etwas abkühlen lassen und in kleine Rauten schneiden. Die restliche Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und in einen kleinen Spritzbeutel oder eine kleine Tüte füllen und Streifen über die Knusperchen ziehen.

Nun fehlt nur noch das Rezept für die Kiwi-Apfel Marmelade, dann habe ich Euch alle Rezepte meines PAMK Paketes gezeigt. Freut Euch also noch auf einen weiteren Beitrag zu PAMK.

Ob wohl morgen schon das Paket meiner Tauschpartnerin bei mir ankommt? Ich bin gespannt was ich bekomme.

Weihnachtliche Grüße
Nicole

Die beiden Rezepte stammen aus der KüchenZauber Nr.2-2014 und der Tip Wochenzeitung.

Bratapfel Knusper Cookies & Schoko Walnuss Knusperccini (Post aus meiner Küche Teil1)

Juhuu. Da mein PAMK-Paket heute bei meiner Tauschpartnerin angekommen ist, darf ich nun hier über mein PAMK-Paket berichten. Denn ich wollte ja vermeiden, dass Sie hier vorab etwas von den Sachen sieht. Nun aber ganz von vorne. Was ist PAMK? PAMK steht für Post aus meiner Küche und ist eine super schöne Aktion von den Bloggerinnen Clara von tastesheriff, Jeanny von „Zucker, Zimt und Liebe“ und Rike von „Lykkelig“. Das Thema der aktuellen Tauschrunde lautet „Knuspern unterm Weihnachtsbaum“. Man meldet sich einfach an, bekommt einen Tauschpartner zugeteilt und darf dann irgendetwas in seiner Küche zaubern und das seinem Tauschpartner zuschicken. Und natürlich bekommt man selbst auch ein Paket von seinem Tauschpartner. Die Aktion findet dieses Mal in Zusammenarbeit mit AEG statt. Hier findet Ihr noch weitere Infos.

AEG_Post_aus_meiner_Kueche Foto von www.postausmeinerkueche.de

Mein Paket ging Anfang der Woche auf Reisen und ist heute angekommen. Ich habe 5 unterschiedliche Leckereien reingepackt. Zwei Sachen davon möchte ich Euch heute mit Rezept zeigen. Der Rest folgt in den nächsten Tagen. Heute gibt es die Rezepte für die Bratapfel Knusper Cookies und die Schoko Walnuss Knusperccini. Die Namen habe ich übrigens passend zum Motto ein bisschen angepasst. Und los geht’s mit den Bratapfel Knusper Cookies.

 PAMKBratapfelCookies2 PAMKBratapfelCookies1

Das sind die Zutaten:

3 EL Rum
50g Puderzucker
75ml Wasser

100g Rosinen
2 Äpfel
80g Mandelstifte
150g weiche Butter
100g brauner Zucker
1 Ei
175g Mehl 1
TL Backpulver

Rum, Puderzucker und Wasser vermischen, aufkochen und dann über die Rosinen geben. Diese dann ca. 3-4 Stunden einweichen lassen. Die übrige Flüssigkeit anschließend abgießen. Den Ofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Äpfel schälen, in kleine Würfel schneiden und zusammen mit den Mandelstiften und 1 EL Butter etwas anbraten. Die restliche Butter mit dem Zucker cremig rühren und dann das Ei unterrühren. Nun das Mehl mit dem Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Zuletzt die Apfel-Mandel-Mischung und die Rosinen unterrühren. Mit dem Teelöffel gleichmäßig große Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Dann ca. 20 Minuten backen.

PAMKSchokoCantuccini1 PAMKSchokoCantuccini2

Und nun geht’s auch schon direkt weiter mit dem zweiten Rezept. Für die Schoko-Walnuss Knusperccini benötigt Ihr Folgendes:

100g Zartbitterschokolade
100g Butter
2 Eier
170g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
350g Mehl
30g Kakaopulver
1 1/2 TL Backpulver
200g Walnüsse
1 Prise Salz

Den Backofen auf 170 °C Umluft vorheizen. Die Schokolade in kleine Stücke zerbrechen und zusammen mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen. Eier zusammen mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Die Schoko-Butter-Mischung langsam dazu mischen. Alle restlichen Zutaten vermischen und unterkneten. Den Teig in 2 gleichgroße Teile aufteilen, zu 2 langen Stangen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Anschließend ca. 25 Minuten backen. Das Blech aus dem Ofen nehmen und den Ofen auf 120 °C runter drehen. Wenn die Stangen etwas abgekühlt sind in ca. 1,5cm dicke Scheiben schneiden und diese auf das Blech legen. Anschließend zum Trocknen nochmal in den Backofen für ca. 20 Minuten.

Mehr zu den restlichen Rezepten meines PAMK Paketes gibt es in den nächsten Tagen. Ich bin auch schon gespannt auf das Paket, das ich bekommen werde.

Liebe Grüße
Nicole

Diese beiden Rezepte stammen aus der Lisa Adventsbäckerei-Beilage 2013 und aus der Einfach Hausgemacht fünf / 2014 und wurden teilweise etwas angepasst.

Nougat Busserl

Nur noch 10 Tage bis Weihnachten, also höchste Zeit für ein Weihnachtsplätzchen-Rezept. Am liebsten backe ich ja schokoladige Plätzchen und da ist natürlich auch Nougat ein muss. Diese Nougat Busserl habe ich dieses Jahr schon zum zweiten Mal gebacken, da sie einfach und lecker sind.

NougatBusserl1 NougatBusserl4

50g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
100g weiche Butter
1 Prise Salz
1 Ei
150g Mehl
1 EL Kakaopulver
ca. 100g schnittfeste Nuss-Nougat-Masse

Den Backofen auf 170 °C Umluft vorheizen. Puderzucker, Vanillezucker, Salz und die Butter verrühren. Das Ei ebenfalls unterrühren. Mehl mit Kakaopulver vermischen und mit der Masse verrühren. Anschließend den Teig in einen Spritzbeutel mit einer großen Tülle (z. B. Sterntülle) füllen und gleich große Tupfen auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen.

NougatBusserl2 NougatBusserl3

Die Plätzchen ca. 15 Minuten backen und anschließend etwas abkühlen lassen. Die Nougatmasse über dem Wasserbad schmelzen und die Nougat Busserl mit der Spitze in das Nougat tunken. Wer möchte kann dann noch ein paar Streusel oder weiße Schokoladen-Raspel darüber streuen.

Es werden diese Woche noch ein paar weitere Weihnachtsrezepte folgen. Denn ich war dieses Wochenende richtig fleißig. Und zwar für die Aktion „Post aus meiner Küche“. Mehr dazu erfahrt Ihr in den nächsten Tagen.

Schöne restliche Vorweihnachtszeit!
Nicole

Das Rezept ist aus der Laura Backen 04/2013.