Rührkuchen mit Osterhase

Es war ein paar Monate ganz schön ruhig hier. In der Zeit ist einiges passiert im Hause Schwabenpasta. Denn seit 2 Monaten sind wir zu dritt. Eine kleine süße Maus ist bei uns eingezogen und hat unser Leben bereichert. Da stand das Bloggen erst mal nicht ganz oben auf der Prioritäten-Liste. Da wird es auch in nächster Zeit nicht stehen. Jedoch werde ich versuchen ab und zu mal etwas mit Euch hier zu teilen. Denn es ist und bleibt einfach ein tolles Hobby.

In einer Woche kommt schon der Osterhase. Und das habe ich zum Anlass genommen dieses Rezept mit einem Hasen auszuprobieren. Bis Ostern bleibt nicht mehr viel Zeit um das Rezept nach zu backen, aber man muss ja auch nicht unbedingt einen Hasen in diesem Kuchen verstecken. Somit ist er für jede Jahreszeit geeignet. Im Original-Rezept hier wurde zum Beispiel ein rotes Herz im Kuchen versteckt. Dafür einfach den Kakao weglassen und rote Lebensmittelfarbe verwenden.

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Folgende Zutaten werden insgesamt für den hellen und den dunklen Teig benötigt:

2 x 200g Margarine
2 x 200g Zucker
2 x 4 Eier
2 x 300g Mehl
2 x 2 TL Backpulver
2 x 100ml Milch
2 EL Kakao

Bevor es an die Zubereitung im Detail geht, ganz kurz wie dieser Kuchen zustande kommt. Es wird zuerst der dunkle Kuchen in einer Kastenform gebacken. Dann wird der Kuchen in Scheiben geschnitten und die Hasen werden ausgestochen. Anschließend setzt man die Hasen wieder in die Form, füllt den hellen Teig ein und backt diesen. Der Hase darf somit zweimal in den Ofen. Falls Ihr das Rezept auch ausprobieren wollt beachtet bitte, dass das Ganze sich etwas zieht, da der erste Kuchen erst komplett auskühlen muss, bevor man die Hasen ausstechen kann.

Nun nochmal etwas genauer. Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Eine Kastenform einfetten. Meine hat eine Länge von 30 cm. Für den Hasen benötigt man eine Hasen-Ausstech-Form. Diese darf jedoch nicht zu hoch sein, sonst passt der Hase nicht in den Kuchen. Ich habe einen Ausstecher mit einer Höhe von 5 cm gewählt, damit hat es ganz gut geklappt.

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Nun zuerst den dunklen Kuchen zubereiten. Hierzu 200g Margarine mit 200g Zucker schaumig rühren und nacheinander die Eier unterrühren. 300g Mehl mit 2 TL Backpulver und 2 EL Kakao mischen und abwechselnd mit den 100ml Milch unterrühren. Den Teig in eine Kastenform füllen und ca. 50 Minuten backen. Am besten mit der Stäbchenprobe testen, wann der Kuchen fertig ist. Anschließend komplett auskühlen lassen.

Den Kuchen aus der Form lösen und in 1,5 cm breite Scheiben schneiden. Aus diesen Scheiben nun die Hasen ausstechen und in die gesäuberte und erneut eingefettete Form nebeneinander setzen. Den hellen Teig analog dem dunklen Teig zubereiten, nur den Kakao weglassen. Den Teig vorsichtig in die Kastenform füllen. Ich empfehle dies mit einem Spritzbeutel zu tun, damit sich der Teig schön gleichmäßig verteilen lässt und die Hasen nicht verschoben werden. Diesen Kuchen dann ebenfalls ca. 50 Minuten backen. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, kann der Kuchen angeschnitten und der Hase bestaunt werden.

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Ihr könnt den Kuchen natürlich beliebig abwandeln. Somit ist der Kuchen nicht nur für Ostern geeignet. Ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Erfolg beim Ausprobieren und schöne Ostern!

Liebe Grüße
Nicole

Spinnenkekse zu Halloween

In wenigen Tagen steht schon wieder Halloween vor der Tür. Da am Wochenende meine kleine Nichte bei uns zu Besuch war und sie immer mit mir backen möchte, haben wir eine Runde halloweenmäßige Erdnussbutter-Spinnenkekse gebacken. Sind sie nicht süß?

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Am tollsten finde ich, dass die Spinnen per Zufall teilweise einen Mund bekommen haben. Das Rezept habe ich vor ein paar Tagen bei Sallys Tortenwelt entdeckt. Sie hat schon im letzten Jahr ein Video dazu veröffentlicht und man findet das Rezept auch auf ihrem Blog. Ich habe etwas mehr Zucker verwendet, aber ansonsten habe ich mich größtenteils an ihr Rezept gehalten:

115g Butter (zimmerwarm)
150g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
 1 Ei
170g Erdnussbutter

200g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Deko:
fertige Zuckeraugen (oder weißer Fondant & schwarzer Lebensmittelstift)
Runde Pralinen (z.B. Lindt Lindor Kugeln, Penny Haselinis oder Kinder Schokobons)
Vollmilch- oder Zartbitterkuvertüre (je nach Pralinen) für die Beine

Der Teig für die Kekse geht sehr einfach. Etwas kniffeliger ist es am Ende, die Augen anzubringen. Für den Teig die Butter schaumig rühren, Zucker sowie Vanillezucker und anschließend das Ei unterrühren. Die Erdnussbutter hinzugeben und verrühren und zu guter Letzt Mehl, Backpulver und Salz dazugeben.

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Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Nun den Teig zu gleich großen Kugeln formen und diese auf das mit Backpapier belegte Backblech setzen. Für etwas größere Kekse kann man mit dem Eisportionierer gleichgroße Teig-Portionen abstechen, dies ergibt dann etwa 20 Kekse. Ich wollte etwas kleinere Kekse haben und habe daher versucht, mit einem Teelöffel ungefähr gleichgroße Kugeln hinzubekommen. Da hat der Teig dann für 30 Kekse gereicht. Damit das Formen etwas einfacher fällt, einfach ein wenig Mehl auf die Handflächen geben.

Die Kekse nun für 10 Minuten in den Backofen geben, dann kurz jeden Keks mit einem Stiel oder Ähnlichem in der Mitte eindrücken. Die Löcher sollten ungefähr die Größe der Pralinen haben. Anschließend die Kekse nochmal weitere 10 Minuten backen. Bitte nicht eins zu eins meine Backzeiten übernehmen, sondern darauf achten wann die Kekse wirklich fertig sind. Denn jeder Backofen backt anders. 

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Wenn die Kekse lauwarm sind kann man die Pralinen reinsetzen, denn dann kleben diese ein wenig fest. Nun noch die Kuvertüre schmelzen und die Beine damit spritzen. Wer keine fertigen Zuckeraugen hat, kann entweder mit einer kleinen Lochtülle aus weißem Fondant welche ausstechen und einen schwarzen Punkt darauf malen oder einfach etwas weiße Schokolade verwenden und noch einen Punkt aus dunkler Schokolade darauf setzen. Das sollte auch funktionieren.

Die Zuckeraugen oder auch die Augen aus Fondant mit etwas Kuvertüre ankleben. Jedoch die Kuvertüre am besten erst etwas abkühlen lassen, damit diese auch halten. Und schon sind die Spinnenkekse fertig.

Probiert sie doch einfach auch mal aus!
Nicole

Marmorkuchen – Der Klassiker

Ich könnte jetzt wieder damit anfangen zu schreiben, dass wir nach einer ganz schön langen Zeit endlich mal wieder einen Beitrag posten. Oder dass das Sommerloch nun vorbei ist und hier wieder etwas mehr passiert. Oder dass es doch einfach nur ein Hobby ist und daher auch mal eine Pause sein muss. Nein, darüber möchte ich jetzt nicht ins Detail schreiben. Klar ist unser Plan wieder etwas aktiver auf Schwabenpasta zu werden, aber wer weiß – es gibt eben auch noch ein Leben 1.0. Lasst Euch einfach überraschen wie es weiter geht.

Daher geht es jetzt auch schon direkt los mit dem heutigen Rezept. Es gibt Marmorkuchen. Ein Kuchen den jeder kennt und eigentlich auch jeder mag. Nichts Neumodisches, einfach ein Klassiker. Es muss ja auch nicht immer etwas „Neues“ sein. Und ich finde es ist wichtig, altbewährte Rezepte nicht zu vergessen.

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Zutaten:
200g Butter oder Margarine

200g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
4 Eigelb

500g Mehl
1 Pck. Backpulver
250ml Milch
Schnee von 4 Eiweiß
2 EL Kakaopulver
1 EL Zucker
3 EL Milch

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Butter oder Margarine schaumig rühren. Zucker und Vanillezucker sowie anschließend das Eigelb unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver in einer weiteren Schüssel vermischen und dann abwechselnd mit der Milch dem Teig hinzufügen. Zuletzt wird der Eischnee untergehoben. Nun ein Drittel des Teiges in eine separate Schüssel geben und in diesen Kakaopulver, Zucker und Milch unterrühren.

Marmorkuchen2 Marmorkuchen6

Den Teig in eine gefettete Gugelhupf-Form oder eine andere Form nach Belieben füllen. Ich fülle immer erst die Hälfte des hellen Teiges ein, dann den Schoko-Teig und zu guter Letzt noch den Rest des hellen Teiges. Damit der Marmorkuchen auch etwas marmoriert aussieht, kann man mit einer Gabel wellenförmig durch den Teig gehen.

Bevor die Form in den Ofen kommt, darauf achten, dass der Teig oben einigermaßen glatt gestrichen ist, denn ansonsten hat man keinen gleichmäßigen Boden hinterher und der Kuchen ist schief. Den Marmorkuchen ca. 45 Minuten backen. Die genaue Backzeit kommt jedoch auf Euren Backofen an. Ob der Kuchen fertig ist, testet Ihr am besten mit der Stäbchen Probe.

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Das Rezept stammt aus dem Buch „Kochen und Backen nach Grundrezepten“ von Luise Haarer, welches ich als allererstes Backbuch von meiner Mutter geschenkt bekommen habe. Ich nutze es immer wieder gerne.

Viel Spaß beim Nachbacken!
Nicole

Cookie Mascarpone Dessert

Vor ein paar Wochen waren wir auf einer Geburtstagsfeier und dort gab es ein super leckeres Dessert mit Cookies. Einen Tag später erzählte mir meine Schwester, dass sie ein paar Tage zuvor ein Dessert mit Trauben und Cookies gegessen hat. Welch ein Zufall. Wir haben an einem Wochenende das selbe Dessert gegessen und kannten es beide vorher nicht. Und schwupps, musste das Rezept natürlich ausprobiert werden und hier auf den Blog. Wenn man nach Dessert mit Weintrauben oder Cookie Dessert googelt, wird man eigentlich schnell fündig, zum Beispiel hier oder auch hier. Und die meisten Rezepte sind gleich.

CookieDessert6 CookieDessert2

Ich habe weniger Trauben verwendet als in den Original-Rezepten. 1 kg Trauben fand ich dann doch etwas zu viel. Da ich das Dessert in kleine Gläschen gefüllt habe, habe ich nur eine Packung Cookies verwendet. Falls Ihr alles in eine Schüssel gebt, könnt Ihr gerne 2 Packungen Cookies verwenden. Besorgt folgende Zutaten und Ihr könnt direkt loslegen und das Dessert genießen:

500g Weintrauben kernlos
250g Magerquark
250g Mascarpone
100g Zucker

1 Pck. Vanillezucker
200g Schlagsahne
1 oder 2 Packungen Schoko Cookies

CookieDessert4 CookieDessert1

Die Zubereitung ist total einfach. Das bekommt jeder hin. Quark, Mascarpone, Zucker und Vanillezucker gut verrühren. Sahne steif schlagen und unterheben. Ich habe die Trauben für die kleinen Dessertgläser halbiert. Wer möchte kann sie auch ganz lassen. Nun abwechselnd (Trauben – Creme – Cookies) in die Dessertgläser oder in eine große Schüssel schichten und bis zum Servieren kalt stellen. Je nach Größe der Gläser könnt Ihr in etwa 12 bis 15 Dessertgläser befüllen.

CookieDessert5 CookieDessert3

Zu dieser Jahreszeit kann man die Trauben auch sehr gut durch Erdbeeren ersetzen. Da ich jedoch irgendwann noch ein Erdbeer-Tiramisu auf den Blog stellen möchte, habe ich mich entschieden, heute die Original-Variante mit Trauben mit Euch zu teilen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!
Nicole

Wie wäre es mit Rhabarber Tarte?

Ich wusste, dass der letzte Beitrag schon eine ganze Weile her ist. Aber als ich gerade nachgeschaut habe, wann wir denn den letzten Beitrag online gestellt haben, war ich ein bisschen geschockt. Es war am 22. Februar. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Aber es gab ja auch einen Grund warum es hier etwas ruhiger wurde. Denn am 21. März haben Herr und Frau Schwabenpasta geheiratet. Da war einfach keine Zeit zum Kochen, Backen, Fotografieren und Schreiben. Und auch danach musste einfach noch eine kleine Blog-Pause sein. Aber dafür geht’s jetzt wieder los. Und was passt besser zur Jahreszeit als Rhabarber?

RhabarberTarte2 RhabarberTarte1

Ich habe diese Tarte-Form letztes Jahr in Holland gekauft, da ich die Größe so toll finde. Allerdings hatte ich tatsächlich bis jetzt noch keine Tarte darin gebacken. Also wurde es allerhöchste Zeit. In der Zeitschrift „das Kochrezept“ (4/2015) habe ich dann das Rezept für eine Rhabarber-Tarte entdeckt. Also konnte es losgehen. Die Mengen musste ich für die Form anpassen. Meine Form hat eine Größe von 11 cm x 35 cm. Und dafür benötigt Ihr Folgendes:

Teig:
80g kalte Butter

70g Zucker
170g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei

Füllung:
250g Rhabarber
2 Eier
80g Butter
40g Zucker
170g Schichtkäse
Mark von 1 Vanilleschote
1 abger. Zitronenschale
1 Prise Salz
20g Mehl
2EL brauner Zucker

Puderzucker zum Bestäuben

RhabarberTarte3 RhabarberTarte6

Mehl, Zucker, Backpulver und Salz vermischen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Ei hinzufügen. Das Ganze nun zu einem glatten Teig kneten. Den Teig für ca. 30 Minuten kalt stellen und dann auf einer bemehlten Fläche oder zwischen zwei Dauerbackfolien in der Größe der Form ausrollen. Die Form fetten und den Teig in die Form legen. Der Teig sollte auf allen Seiten gleichmäßig bis zum Rand hochgehen.

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Nun den Rhabarber waschen und die Fäden abziehen. Anschließend in gleichlange Stücke (in der Breite der Form) schneiden. Für die Füllung 60g der Butter schmelzen und die Eier trennen. Geschmolzene Butter, Zucker, Schichtkäse, Eigelbe, Mark der Vanilleschote und Zitronenschale verrühren. Das Eiweiß in einer separaten Schüssel mit einer Prise Salz steif schlagen und unter die Masse heben. Die Masse gleichmäßig auf dem Teig verteilen und die Rhabarber-Stangen darauf verteilen und leicht eindrücken. Die restliche Butter schmelzen und mit einem Pinsel auf dem Rhabarber verteilen. Zuletzt den braunen Zucker darüber streuen und die Tarte 30 – 40 Minuten backen.  

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Ich finde den Kuchen sehr lecker. Und eine Tarte in dieser Form sieht einfach toll aus, oder? Ich hoffe, dass ich Euch noch das ein oder andere Rezept mit Rhabarber zeigen kann, so lange dieser Saison hat. Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen!

Liebe Grüße
Nicole

Kirschmuffins

Heute möchte ich Euch mal wieder eines meiner Lieblingsrezepte zeigen. Diese Kirschmuffins mache ich schon seit vielen Jahren. Das Rezept war mal bei Muffinförmchen dabei, zu der Zeit hat noch keiner von Cupcakes gesprochen und es gab noch nicht so viele Backbücher zu Muffins und Cupcakes wie es heute der Fall ist. Ich mag diese Muffins, da sie schön fluffig und lecker sind.

Kirschmuffin1 Kirschmuffin2

125g Margarine
150g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
250g Mehl
 2 gestrichene TL Backpulver
100ml Milch
 1 Glas Sauerkirschen

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die Kirschen in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Die Margarine schaumig rühren. Zucker, Vanillezucker und Eier dazu geben und gut verrühren. Mehl mit Backpulver vermischen und abwechselnd mit der Milch unter den Teig rühren. Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen. Der Teig reicht für 12 bis 15 Muffins, kommt auf die Größe der Förmchen an. Die Kirschen darauf verteilen und leicht eindrücken. Die Muffins für ca. 20 Minuten backen und abkühlen lassen. Wer möchte kann noch etwas Puderzucker darüber streuen.

Kirschmuffin5 Kirschmuffin3

Falls Ihr Euch fragt ob ich nun schon die Muffinförmchen aus dem Giveaway verwendet habe und es diese nun nicht mehr zu gewinnen gibt, kann ich Euch beruhigen. Ich habe extra zwei Packungen davon gekauft. Ihr könnt diese Muffinförmchen also noch gewinnen. Heute wird es leider nur ein kurzer Beitrag. Das Rezept ist so einfach und ich habe auch sonst nicht viel zu erzählen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!
Nicole

2 Jahre Schwabenpasta & ein Giveaway für Backfans

Heute vor 2 Jahren haben wir unseren allerersten Beitrag auf Schwabenpasta.de gepostet. Und das ist doch ein Grund um zu Feiern. Daher möchten wir zum 2-Jährigen Blogjubiläum ein kleines Giveaway verschenken. Wie Ihr teilnehmen könnt erfahrt Ihr am Ende des Beitrages. Vorher möchten wir noch ein bisschen etwas zu unserem Hobby namens Schwabenpasta sagen. Es fing wie gesagt alles vor 2 Jahren an. Einer von uns kocht gerne, eine von uns backt gerne. Social Media war uns irgendwie auch ein Begriff. Also warum nicht einfach mal einen Blog starten. Und somit haben wir einfach mal angefangen, ohne zu wissen was daraus wirklich wird.

Das Design der Seite war anfangs wirklich Horror. Daher haben wir auch nicht wirklich jemandem davon erzählt. Im ersten Jahr haben wir nur wenige Beiträge gepostet und es war auch wirklich zäh bis das Design der Seite dann mal soweit war, dass es uns wirklich gefallen hat. So nach und nach hat alles Gestalt angenommen. Mittlerweile sind auch schon einige Rezepte zusammen gekommen und seit kurzem gibt es  Schwabenpasta auch auf Facebook.  

Wir sind froh, Schwabenpasta ins Leben gerufen zu haben. Es macht wirklich Spaß und die positive Rückmeldung von unseren Lesern motiviert uns natürlich weiter zu machen. Aber es ist und bleibt unser Hobby. Es wird wohl immer so sein, dass es mal mehr Beiträge gibt und dann mal wieder eine Zeit lang wenige oder auch keine. Alles eben, wie es die Zeit zulässt.

Giveaway

Und nun zum Giveaway. Zum Giveaway gehört Folgendes: die aktuelle Lecker Bakery, Muffin-Förmchen, Mini-Muffin-Förmchen, rosa Zuckerperlen, eine Packung holländische Strooi Minis (Hagel Slag, Vruchten Hagel, Vlokken) und ein supersüßer Teigschaber. Und wie könnt Ihr gewinnen? Schaut auf unserer Facebook-Seite vorbei und hinterlasst dort bis Sonntag, den 08.02.2015 um 20.00 Uhr unter dem Beitrag zum Giveaway einen Kommentar. Wenn Ihr zusätzlich den Beitrag zum Giveaway auf Facebook teilt erhöht sich die Gewinnchance. Bitte beachtet die Teilnahmebedingungen* unten. Der Gewinner / Die Gewinnerin wird dann von uns ausgelost. Der Gewinn wurde nicht gesponsert.

Wir hoffen, dass Ihr weiterhin fleißig unseren Blog lest. Wir freuen uns immer über nette Kommentare, Likes, Emails und natürlich auch über persönliches Feedback.

Nicole & Martin

*Giveaway Teilnahmebedingungen:

  • Teilnehmen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist
  • Teilnehmen kann jeder, der eine deutsche Postadresse hat, an die das Giveaway verschickt werden kann
  • Der Gewinner / Die Gewinnerin wird über eine Facebook-Nachricht informiert mit der Bitte, die Postadresse mitzuteilen
  • Es zählen nur die Kommentare auf Facebook. Kommentare hier auf dem Blog oder auf Instagram können nicht gewertet werden.

Oreo-Milchcreme-Kuchen aus der Lecker Bakery

Wooohoooo… es gibt endlich wieder Kuchen. Ich bin ja ein absoluter Fan dieses Schoko-Käsekuchens. Als ich dann durch die neue Lecker Bakery geblättert habe, war ich direkt verliebt – in einen Oreo Milchcreme-Kuchen. Denn dieser ist auch mit einem Kekskrümel-Boden, hat was von einem Cheesecake und es ist Schokolade dabei. Ein Traum. Und das kam dabei raus als ich ihn direkt mal ausprobiert habe:

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Du backst gerne, aber kennst die Lecker Bakery noch nicht? Dann wird es aber Zeit. Ich kann sie wärmstens empfehlen. Sie ist meine absolute Lieblings-Backzeitschrift. Also morgen direkt in den Zeitschriftenhandel oder aber einfach bei Schwabenpasta vorbei schauen. Mehr dazu erfahrt Ihr am Ende dieses Beitrags. Weiter geht’s mit den Zutaten für den Oreo-Milchcreme-Kuchen:

1 Packung (176g) Oreo-Kekse (oder andere Schokokekse mit Vanillecreme)
30g Butter
500g Sahnequark (40% Fett)
1 Dose (400g) gezuckerte Kondensmilch
1 Ei
3 EL Schokostreusel
2 EL Zitronensaft
1 Pck. Sahnesteif

Das Rezept passt für eine kleine Springform oder eine andere runde Form mit einem Durchmesser von ca. 20 cm. Falls Ihr eine Springform verwendet, den Boden mit Backpapier auslegen. Von 4 Oreo Keksen die Creme runter kratzen und die Kekse beiseite legen. Die restlichen Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Wellholz darüber rollen bis die Kekse klein zerkrümelt sind. Die Butter zerlassen und zusammen mit den Kekskrümeln und der Creme von den anderen vier Keksen verrühren. Die Krümelmasse direkt in die Form füllen, gleichmäßig verteilen und gut andrücken. Nun die Form in den Kühlschrank stellen bis die Quarkcreme fertig ist.

OreoMilchcremekuchen4 OreoMilchcremekuchen3

Den Backofen auf 175 °C Umluft vorheizen. Für die Quarkcreme 100g der Kondensmilch mit dem Quark und dem Ei verrühren. Die restliche Kondensmilch in den Kühlschrank stellen bis sie für die nächste Schicht gebraucht wird. Die Quarkcreme auf dem Kekskrümelboden verteilen und den Kuchen ca. 20 Minuten backen. Direkt nach dem Herausnehmen die Schokostreusel auf dem Kuchen verteilen und den Kuchen in der Form abkühlen lassen.

Die restliche Kondensmilch zusammen mit Zitronensaft und Sahnesteif aufschlagen und auf dem Kuchen verteilen. Die beiseitegelegten Oreo Kekse zerkrümeln und auf dem Kuchen verteilen. Der Kuchen sollte dann mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank. Am besten einfach einen Tag vorher zubereiten. Im Original-Rezept wird am Ende noch Kakaopulver über den Kuchen gestreut. Das habe ich weggelassen, aber könnt Ihr natürlich machen falls Ihr wollt.

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Und nun möchte ich Euch noch verraten was morgen für ein Tag ist. Am 2. Februar 2013 gab es den ersten Blog-Beitrag auf Schwabenpasta.de. Und somit ist morgen das 2-Jährige Jubiläum unseres Blogs. Und daher gibt es etwas zu gewinnen. Also morgen unbedingt hier oder auf unserer Facebook-Seite vorbei schauen.

Habt einen schönen Sonntag!
Nicole

Spaghetti Carbonara Muffins

Eigentlich wollte ich mal wieder etwas Süßes für den Blog backen, aber irgendwie sind mir dann diese Spaghetti Carbonara Muffins in den Sinn gekommen. Ich habe diese vor längerer Zeit mal bei „Enie backt“ auf Sixx gesehen und dann auch direkt ausprobiert. Nun habe ich sie heute nochmal für den Blog gebacken, da ich die Idee an sich und auch das Rezept sehr gut finde. Das Original-Rezept findet man auf der Seite von Sixx.

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150g Spaghetti
etwas Öl
125g magere Schinkenwürfel / Speckwürfel
3 Eier
30g + 50g geriebener Parmesankäse
125ml Milch
50ml Sahne
Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss

Die Spaghetti in Salzwasser kochen, in ein Sieb gießen und etwas abkühlen lassen. Den Backofen auf 175 °C Umluft vorheizen. Die Speckwürfel in etwas Öl anbraten und dann beiseite stellen. Anschließend Eier, 30g Parmesan, Milch, Sahne und die Gewürze mit einem Pürierstab mixen und die Speckwürfel dazugeben. Die Muffinform wenn notwendig etwas fetten. Ich habe eine Silikon-Muffinform verwendet, die für dieses Rezept nicht gefettet werden muss. Das Rezept ergibt 8 – 10 Muffins. Die Spaghetti in die Muffin-Mulden verteilen und die Sahne-Mischung gleichmäßig darüber verteilen. Die 50g Parmesan darüber streuen und dann die Muffins für ca. 25 Minuten in den Backofen schieben. Die Muffins direkt warm genießen.

CarbonaraMuffins1 CarbonaraMuffins2

Demnächst gibt’s wieder etwas Süßes auf dem Blog. Ich plane schon fleißig. Mehr wird aber noch nicht verraten. Lasst Euch einfach überraschen!

Liebe Grüße
Nicole

Knusperstangen

Kennt Ihr die leckeren Knusperstangen vom Bäcker? Die so schön krümeln? Auf dem Blog Maras Wunderland habe ich vor kurzem ein Rezept dafür entdeckt. Sie sind vielleicht nicht 100% vergleichbar mit dem was man beim Bäcker bekommt, aber lecker und vor allem einfach zu machen. Ich habe mich ziemlich genau an das Rezept von Mara gehalten. Streut ruhig ordentlich Sesam und Mohn darauf, denn davon hatte ich etwas zu wenig erwischt. Das seht Ihr auch auf den Fotos.

Knusperstangen4 Knusperstangen2

Bereitet die Knusperstangen am besten an dem Tag her, an dem sie auch verzehrt werden, denn dann schmeckt Blätterteig einfach am besten. Ihr benötigt dazu Folgendes:

2 Rollen Blätterteig aus dem Kühlregal
etwas Öl
2 Zwiebeln

200g magere Schinkenwürfel
ca. 150g geriebener Käse 
1 Ei
Mohn
Sesam

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Dann etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Schinkenwürfel kurz anschwitzen. Die Zwiebeln ebenfalls dazu geben und nochmals kurz anschwitzen. Den ersten Blätterteig ausrollen und auf dem Papier, mit dem der Teig aufgerollt ist, liegen lassen. Die Speck-Zwiebelmischung, nachdem sie abgekühlt ist, gleichmäßig auf dem ersten Blätterteig verteilen. Ca. 100g des Käses ebenfalls darauf verteilen. Den zweiten Blätterteig ausrollen und ohne Papier darauf legen. Das Papier jedoch noch nicht wegwerfen. Das Ei verquirlen und den Blätterteig mit der Hälfte des Eis bestreichen. Nun den Sesam und den Mohn darauf streuen. Ich habe insgesamt 4 Streifen abwechselnd bestreut. Also Mohn, Sesam, Mohn, Sesam.

Das beiseite gelegte Papier des zweiten Blätterteigs nun darauf legen und das Ganze umdrehen. Wer möchte kann dazu auch zwei Schneidebretter oder Ähnliches zur Hilfe nehmen. Nun die andere Seite mit dem restlichen Ei bestreichen und Mohn und Sesam drauf streuen. Den Blätterteig anschließend in 12 gleichgroße Streifen schneiden, die einzelnen Streifen vorsichtig spiralförmig eindrehen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Den restlichen Käse darüber streuen und ca. 25 Minuten backen.

  Knusperstangen1 Knusperstangen3

Auch diese Knusperstangen können nach Belieben abgewandelt werden. Man muss nur aufpassen, dass sie nicht zu trocken werden.

Viel Spaß beim Ausprobieren!
Nicole